Servietten falten –
Drei einfache Formen


W enige Kniffe genügen, um aus einer Serviette einen kleinen Hingucker für unsere Tischdekoration zu zaubern. Solch ein kleines Kunstobjekt an jedem Platz, zeigt unserem Gast auf den ersten Blick, dass wir ihn gerne an unserer Tafel begrüßen.

Ein Herz für jeden Platz

1. Die üblicherweise quadratisch zusammengelegte Serviette falten wir einmal auf.

2. Nun haben wir ein langes Rechteck bestehend aus zwei gleichen Teilen vor uns. Die beiden Außenseiten der Quadrate legen wir locker in der geknickten Mitte zusammen. 

3. Der Querschnitt bildet nun ein Herz. Dieses können wir sowohl aufrecht hinstellen, so dass das Herz von oben zu sehen ist, als auch auf den Teller legen.

Will das Herz nicht stehen bleiben oder sich immer wieder auffalten, hilft es, die untere Knickkante noch einmal nachzuziehen. Auf der liegenden Variante kann sonst auch in der Mitte quer zur Serviette das Besteck abgelegt werden. So nutzen wir die Serviette als ein größeres Messerbänkchen.

Die Serviettentasche

1. Wir legen die Serviette so vor uns hin, dass die offenen Seiten in der oberen rechten Ecke zusammenlaufen. Die obere Papierlage falten wir viermal zur Mitte. Der vierte Knick halbiert die Serviette in zwei Dreiecke.

     

2. In der gleichen Art falten wir die zweite Papierlage dreimal, so dass unsere beiden Knickstreifen anschließend parallel zueinander liegen.

3. Nun falten wir ein Viertel am linken und am rechten Rand der Serviette nach hinten.

4. Zum Schluss stecken wir das Besteck oder ein anderes dekoratives Element, wie zum Beispiel eine Blume, in die zwei entstandenen Fächer unserer Serviettentasche.

Die Blüte

1. Wir falten die vier Ecken der Serviette möglichst genau und ohne Überlappungen zur Mitte. Um die Mitte genau zu markieren, können wir die Serviette vorher zweimal zur Hälfte falten und uns so an den Knicklinien orientieren.

2. Dann drehen wir unsere Serviettenform um und falten die Ecken noch einmal zur Mitte.

3. Nun ziehen wir von der Rückseite die Spitzen der Ecken vorsichtig aus der Mitte nach vorne, so dass sich Stück für Stück die vier Blütenblätter aufrichten.

4. Um die Blüte in ihrer Form zu halten, hilft es einen kleinen Gegenstand, wie zum Beispiel einen Keks, eine Praline, ein Stück Obst oder einen Stein in die Mitte zu legen. So lösen sich unsere Blütenblätter nicht wieder auf. 
Unsere Blüte eignet sich je nach Größe auch als Untersetzer, zum Beispiel für Gläser. 

Mit diesen drei Serviettenformen können wir unsere Tischplätze nun individuell dekorieren. Auch das Besteck können wir in jede Variante miteinbeziehen, so dass dieses nicht unbedingt allein neben dem Teller liegen muss. Soll der Teller frei bleiben für andere Dekorationselemente, können wir unseren gefalteten Menü-Begleiter einfach neben den Gläsern oder auf dem Brotteller positionieren. Die Serviettentasche kann zum Beispiel auch mit dem Dessertbesteck befüllt werden und bereitet alle Gäste darauf vor, dass noch ein ganz besonderer Nachtisch auf sie wartet.