Herbstliche Dekoration mit leuchtenden Kürbissen

Im Herbst werden die Abende schon früh dunkel und beleuchtete Dekorationen sind besonders stimmungsvoll. Große Kürbis-Laternen eignen sich in dieser Jahreszeit daher besonders gut.


D afür schnitzen wir in die leuchtend orangen Früchte auch gerne andere Elemente als Gruselgesichter. Blätter, Blüten, Pilze, Tannenzapfen oder Efeuranken bilden ebenfalls wunderbar herbstliche Ornamente und können passend zur restlichen Dekoration im Garten, auf dem Balkon oder Fensterbrett kombiniert werden.

Um einen Kürbis bequem aushöhlen zu können, sollte dieser groß genug sein, damit sowohl die eigene Hand als auch Werkzeuge, wie Messer oder Löffel, hineinpassen. Und damit er sich gut bearbeiten lässt, ist auch sein Reifegrad entscheidend. Mit dem Klopftest stellen wir fest, ob die Schale hart genug ist und ob er hohl klingt. Besitzt er zudem einen verholzten Stiel, hat man ziemlich sicher eine reife Frucht vor sich.

Für die optimale Haltbarkeit des Kunstwerks sollte nach Möglichkeit ein Kürbis verwendet werden, der in einem trockenen und gut belüfteten (bestenfalls unter 15 Grad kühlen) Raum eingelagert wurde.

Um den Kürbis auszuhöhlen muss zuerst eine Öffnung hineingeschnitten werden. Damit wir diese Öffnung später als Deckel nutzen können, ist es praktisch, einen Kürbis mit einem Stück Stiel auszusuchen, der dann als Griff dienen kann. Außerdem setzen wir für den Deckel den Schnitt möglichst schräg an, so dass der Deckel einfach hochzuheben und gut auf den restlichen Kürbis aufzulegen ist, ohne dass der Deckel hineinrutscht.

Dann wird mit einem großen Löffel das Fruchtfleisch herausgekratzt bis auf einen ungefähr daumendicken Rand. Wer geschickt ist, kann manche Stellen so vorsichtig dünner aushöhlen, dass das Kerzenlicht bereits an diesen Punkten hindurch scheint.

Das gewünschte Motiv zeichnet man außen mit einem wasserfesten Stift auf die Schale und schneidet mit einem kleinen Messer, wie einem Teppichmesser oder einem feinen Kartoffelmesser die Linien nach. Um nicht zu große Flächen auf einmal heraustrennen zu müssen, lohnt es sich größere Bereiche zu unterteilen.

Wem ein Missgeschick passiert ist und etwas zu viel weggeschnitten oder ein Stück abgebrochen hat, der kann mithilfe eines Holzstäbchens, wie einem Stück Schaschlikspieß oder Zahnstocher, den Teil wieder anstecken. Zum Schluss werden die Schnittkanten trockengetupft und das Innere trockengerieben, so dass die Schnittstellen sauber trocknen und der Kürbis dort nicht verdirbt.

Wer nicht so viel Zeit zum Schnitzen oder nur kleine Kürbisse zur Verfügung hat, der kann in die vorhandenen Früchte auch mit wenig Aufwand passende Aussparungen für Stabkerzen oder Teelichter schneiden und die Kürbisse als Kerzenständer verwenden. Beide Möglichkeiten ergeben leuchtende Hingucker für dunkle Herbstabende und sind gut kombinierbar mit anderen Ideen. Solche leuchtenden Kürbisse eignen sich am Besten für den Außenbereich, da sie dort länger frisch bleiben.